Corona-Virus-Pandemie: eingeschränkter Regelbetrieb

Ab dem 1. Juli 2020 ist im Bereich der Kindertagesbetreuung die Rückkehr in den eingeschränkten Regelbetrieb möglich. Damit gehen wir von der erweiterten Notbetreuung in den eingeschränkten Regelbetrieb über.

https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/corona-kindertagesbetreuung.php#Download
https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/index.php


Ergänzend gilt bei uns ein trägerinterner Hygienplan zu Corona.

Eingeschränkter Regelbetrieb bedeutet, dass alle Kinder ihre Kindertageseinrichtung wieder regulär besuchen dürfen, sofern sie

  • keine Krankheitssymptome aufweisen,
  • nicht in Kontakt zu einer infizierten Person stehen bzw. seit dem Kontakt mindestens 14 Tage vergangen sind und
  • keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegen.

Ein erneuter Anstieg des Infektionsgeschehens oder andere corona-bedingte Veränderungen der Rahmenbedingungen können dazu führen, dass erneut Einschränkungen erforderlich werden.

 

Ausweitung der Notbetreuung ab dem 15. Juni 2020
Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat in Abstimmung mit dem Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales die Betretungsverbote für gebäudebezogene Kindertageseinrichtungenbis einschließlich 30. Juni 2020 verlängert. Jedoch wird – wie bereits angekündigt – ab dem15. Juni 2020 die Notbetreuung in diesen Kindertageseinrichtungen auf folgende Gruppen ausgeweitet:

Kinder, die zum Schuljahr 2021/2022 gemäß Art. 37 Abs. 1 S. 1 BayEUG schulpflichtig werden, dürfen ab 15. Juni 2020 ihre Kita wieder besuchen. Das sind die Kinder,

  • die bis zum 30. September 2021 sechs Jahre alt werden,
  • deren Erziehungsberechtigte bereits einmal den Beginn der Schulpflicht verschoben haben oder
  • die bereits einmal von der Aufnahme in die Grundschule zurückgestellt wurden.

Zum 25. Mai 2020 wurde bereits den Vorschulkindern die Möglichkeit zum Kita-Besuch gegeben.

Bis zur Rückkehr in den eingeschränkten Regelbetrieb wird weiterhin eine Notbetreuung angeboten, wenn

  • ein Erziehungsberechtigter in einem Bereich der kritischen Infrastruktur tätig und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung seines Kindes gehindert ist oder
  • eine Alleinerziehende oder ein Alleinerziehender erwerbstätig ist und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung seines Kindes gehindert ist oder ein Erziehungsberechtigter als Abschlussschüler/-in aufgrund der Teilnahme am Unterricht an einer Betreuung seines Kindes gehindert ist.

Voraussetzung der Notbetreuung ist, dass das Kind nicht durch eine andere im gemeinsamen Haushalt lebende volljährige Person betreut werden kann.

Insbesondere kann das Kind aufgenommen werden,

  • wenn der Partner aufgrund eigener Erwerbstätigkeit die Kinderbetreuung nicht übernehmen kann,
  • wenn der Partner zwar zuhause ist, aber bspw. aufgrund einer schweren Erkrankung die Betreuung nicht übernehmen kann.

Auch volljährige Geschwister können die Betreuung übernehmen, wenn sie zur Verfügung stehen.

Bei Fragen rufen Sie uns gerne an, Telefon 08031-288 408. Bleiben Sie gesund!

Betretungsverbot, Kindergarten geschlossen (seit Mo., 16.03.2020)


Grundsätzlich gibt es seit Montag, den 16. März 2020 ein Betretungsverbot für Kinder in Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Heilpädagogische Tagesstätte. Ein Betretungsverbot für Beschäftigte gibt es nicht.